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Er mußte sich im Stillen freilich selber über seine Kunst undMühe wundern, in einer dem Acußern nach unerheblichen Sache,Herr von sich zu werden. Aber er irrte mit vielen andern SöhnenAdams, die eine allfällige Neigung für bedeutungslos halten, oderes Thorheit nennen, ihr zu entsagen, so lange sie keine Schädlich-keit zeigt. Die unschuldigste Neigung ist schuldig an uns ge-worden, wenn Nichtstillnng derselbe» größeres Mißbehagen, alsihre Befriedigung Lust bringt.
Was jedoch der besonnene Jüngling thun mochte, sich vomZauber der Verhältnisse loSzuringcn: sein Schicksal verstrickte sichimmcr tiefer in die Schicksale des Creolen.
17.
Zufall in der Ruine.
Mehrere Tage nach dem Erdbeben kehrte er von einer jener Lust-Wanderungen zurück, die er allein oder in Gesellschaft Anderer zumachen liebte, und eben jetzt mehr, denn sonst, seiner Zerstreuungwillen, wiederholte. Es war ein schwüler Tag gewesen. Dieabendliche Sonne, durch Wetterwolken ziehend, schoß von Zeitzu Zeit stechende Strahlen.
Der junge Manu befand sich schon nahe am Städtchen, alsunversehens ein Gewitterregen mit wolkenbruchartigen Strömenriiederrauschte. Er floh gegen ein verfallenes Gebäude, welchesunweit seines Weges halb im Schutte lag, ei» trauriges Denk-mal der furchtbaren Naturereignisse vom Jahr 1783. In einerArt Vorhalle, unter dem Bruchstück eines vom Erdbeben zur Hälfteniedergestürzten Gewölbes, fand er Schutz. Das Manerwerk um-her ^ in mannigsaltigcn Nissen zerspalten, hing kaum noch zusam-