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Herr Marcoli nebst dessen Gemahlin, einige Bürger von Geraceund einige Mönche und Weltpricster im Schatten einer alten Mauer,mit Kartenspiel beschäftigt. Rankende Weinrebe» und barbari-sches Lhcium stochte» eine künstliche Laube über den Tischen, vonwelchen her FortunatnS schon ans der Ferne das Auflachen oderFluchen der geistlichen und weltlichen Herren hörte, Cecco aberund Eufcmia fehlten. Sie waren im angrenzenden Wäldchen, Erging, sie aufznsuchen.
Noch nicht weit in die grüne Dämmernng der alten Kastanien-bäumc eingedrungcn, sah er beide; allein in einer Beschäftigung,welche dem Lauscher verrieth, mit wie vertraulicher Zärtlichkeit siedie Einsamkeit zu benutzen wußten. Unter einer breite» Steineichesaß die schöne Enfemia; »eben ihr, im dunkelgrünen Nasen, lagerteder glückliche Knabe, halb aus ihren Schoos gelehnt. Sie hattesei» Haupt mit einem Kranz wilder Blumen geschmückt, die sienoch malerischer zu ordne» im Begriff stand. Er schien ungeduldigzu sein und davon gehen zu wollen. Sie hinderte es kosend, undbelohnte seinen Gehorsam von Zeit zu Zeit mit einem ihrer KüsseEndlich gab sic ihm die Freiheit, Er flog davon, Zn einiger Ent-fernung suchte er an den Felsen und offenen Waldplätzen Blumen,die er, vermuthlich zu einem Kranz für die Geliebte, mit Sorg-falt pflückte. Sie verfolgte unaufhörlich mit ihren Blicken denliebenswürdigen Sammler,
Noch betrachtete FortunatnS, nicht ohne Wohlgefallen und nichtohne gewisse Beklemmung, dies idyllische Schauspiel, Ta warddie tiefe Stille des Waldes plötzlich von einem schweren Schlageunterbrochen. Es hallte, wie dumpfer Donner, Der Boden dröhnte.Der bestürzte Schweizer fühlte unter seinen Fußsohlen ein Hin-und Herzncken des weichen Rasens, auf dem er stand, und verlordas Gleichgewicht, Er taumelte gegen einen dicken Baumstammhinterrücks.