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fand, auf Hof und Minister schimpfte; ei» Jahr lang dafür imGesängniß faulte: half er nachher den Franzosen. Und da diese» ihn wegen seines gottlosen Maulwerks ins Narrenhaus schickenwollten, flucht er auch auf diese nun tapfer."
„Er träumt noch non Anno 99 her seine parthcnopcische Repu-blik, glaub' ich!" bemerkte einer der Priester.
„Es muß doch etwas daran sein," sagte der zweite: „dieLeute sprechen, er stehe bei der alten Königin zu Palermo in Gna-den! Er wird oft unsichtbar; und nie fehlt'S ihm an Geld. Esfleckt etwas hinter ihm. Manchmal spricht er so vernünftig, mankönnte seine Narrheit für Gaukelei halten."
So ging das Gespräch in die Mitternacht hinein, und derSchweizer lernte damit ziemlich die sämmtlichc» kleinen Verhält'niste seiner neuen Umgebung kennen.
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Die Ertärnng.
Er hatte allerdings ein LooS zu preisen, welches ihn, nebst sei-nem Liebling, zu diesem Hause geführt. Denn die übrigen Schiff-bruchsgcfährten konnten sich zwar einer gleichen Herzlichkeit undGastfreundlichkeit ihrer calabrischen Wirthe, aber nicht gleichenWohlstandes derselben und gleich angenehmen Umgangs freuen.Unter einander sahen sie sich selten, wenn nicht zufällig in Gassenoder Kirchen. Sir Down kam nie in das Haus Marcoli; er hieltsich ausschließlich zu dem Glarner Staussachcr, mit welchem erin der Marina die vertrauteste Freundschaft geschlossen zu habenschien. Und Linthi'S Genügsamkeit, oder Stolz, nicht zudringlichum die Huld des Sonderlings betteln zu wollen, hielt hinwiederauch ihn reu dessen Nähe zurück.