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DaS NothwämmSchcn verschwand und erschien bald wieder, be-gleitet von einer Magd, den Spieltisch mit Leckereien zn bedecken.Die beiden Gäste mußten nnterdeffen den Fragen einer mitleidigenNeugier über den Untergang der Austria volles Genüge leisten'Die Priester riefen dabei voll Entsetzens einmal ums andere dieNamen aller Heilige» ans; Fran Marcoli'S reichliche Thränen ver-hehlten die Weichheit ihres Herzens nicht; und Enfemia'S Flammen-blick hastete unverwandt, mit Verwunderung oder Bewunderung,auf der Gestalt des jungen Schweizers, wie er, ein neuer AencaS,seine Abenteuer erzählte.
Selbst der MustkuS erhob sich leise vom Boden. Wie er aberans dem Schatten hcrvorstieg, der ihn bisher verdeckt hatte, zeigteer den Fremdlingen eines von jenen Gesichtern, die, einmal ge-sehen, nicht wieder zu vcft>esscn sind. Linth! hielt die dürre Gestaltim ersten Augenblick für einen Affen in ealabrischer Tracht. Denweiten Mund, die Hälfte der hohlen Backen, das vorgesireckte Kinnschwärzten die dichten Haare eines halbgeschornen Bartes, lieberdie Stirn bis zur Wurzel der platten Nase hingen spitzig unge-kämmte Haare Kleine, tiefliegende, altkluge, mißtrauische Augenwaren in ununterbrochener Bewegung nach allen Richtungen; sicschienen dem Crcolen Furcht zu mache», der sich wcgwandtc, unddoch immer wieder nach ihnen hinschielen mußte.
Die Unterhaltung wurde endlich allgemeiner. Die Fremde»gewannen frohe Laune. Cecco ließ Witz und Muthwillen mit allerKeckheit eines Page» glänzen. Und, als er endlich die Sehnsucht»ach einem Bette nicht verschweige» konnte, welches ihm, statt desSoldatenmantcls ans harter Erde beim Strandfcucr, zu Theil wer-den sollte, bestand er darauf, daß ihm die reizende Signora mitdem Flammenblicke den Tempel des SchlasgotteS anwcisen müsse.Die Schöne gehorchte lachend und führte ihn davon. Nach einerhalben Stunde erst kehrte sie zurück und führte auch die Mutter,