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daran das mit größter Zartheit in einen Türkis geschnittene Wap-pen. Es mahnte ihn an das große Siegel des Briefes, welchener vom englischen Fregattcnschreibcr für eine Marchcsa in Messinaerhalten hatte. Znm Unglück lag der Brief im Meer, und Sicgel-bild und Name der Marchese waren ans seiner Erinnerung verloren.
„Weß ist das Wappen?"
— Meines verstorbenen Herrn und Gebieters.
„Und wie hieß er?"
— Fragen Sie nicht; und nie über meine Vergangenheit. Ichwill und muß schweige»! — seufzte der Kleine.
Der Schweizer schüttelte den Kopf etwas verdrossen. Doch wollteer nicht weiter dringen, da sich Cecchino'S Gesicht wieder verdü-sterte. Indessen blieb ein Argwohn zurück, daß jener Brief, durchzweite Hand, von der geheimnißvollen Signora Nosa di Cent! anihn gelangt sein möchte.
„Also denn unserer Strandhütte zu!" rief er. Und sie stiegenden Berg hinab.
t2.
DaS HauS M a r c o l i.
Folgendes Tages wurden die Schiffbrüchigen inSgesammt nach-dem Städtchen Gcraee geführt. Cs war anderthalb Wegstundenbis dahin, und der lieblichste FrnhlingSabcnd, den je ein Apriltagbringen konnte; Alles Blnthc, Alles Wvhlgernch. Die Unglück-liche» jauchzten, als wären sic nun jedes Leidens entbunden.
Die Stadt lag auf einem ziemlich hohen Berge, gar malerischmit den weiß getünchten Mauern, hervorragenden Klöstern, Kir-chen und Kapellen. Aber die angenehmen Erwartungen, welchedas Aeußcre erregte, wurden durch den Anblick der Gassen undöffentlichen Plätze, der niedrigen Häuser, meistens ohne Fenster,