„Ziirück, Kläffer, oder ich buchse dich nieder!" schrie ein Kerl,indem er seine Flinte auf den Schweizer anlegte: „Macht Allesnieder! Es ist Franzosengesindel."
Der Schweizer trat furchtlos einen Schritt vor und crwic-dcrte: „Morde mich, aber hilf den Andern!"
Es entstand jetzt oerworrener Lärm in der Menge. Die Ent-schlossenheit des Schweizers schien Einigen zu gefallen; Einigeaber schrien ergrimmter: „Schießet, schießet!" Andere wiederwehrten ans allen Kräften. — Die übrigen Gefährten des Schweizersdrängten sich näher hinter ihm zusammen. Einige Non ihnen sielenans die Knie und riefen mit znm Himmel gestreckten Armen umGnade; Andere schrien: „Tödtet uns, ihr Unmenschen, tödtetuns Alle!"
„Sehen Sie da ein Mnsterchen Ihrer liebenswürdigen Caraiben,Sir Down?" sagte Fortunatus znm Engländer, der ebenfalls her-angekommcn war: „Hätten Sie nicht Lust, Hütten hier zu bauen?"
— Reizen Sie doch nicht die tollen Hunde mehr, denn Nothist! antwortete der Brite: Hätten wir Waffen, das Gesindel wärein wenigen Minuten auseinander gesprengt.
Indem drüben das Getümmel unter den Blaumützcn wuchs,sprang ein vierschrötiger Kerl durch das Gedränge hervor, vergebensvon schreiende» Weibern zurnckgehaltcn, die seiner Faust ein Stiletentreißen wollten. Aber in demselben Augenblick, da er auf den bis-herigen Anwalt der Schiffbrüchigen mit großen Schritten zuging,trat ihm in raschen Sätzen der Knabe Eecco in den Weg, der es,wie ein David gegen Goliath, mit ihm aufnehmen z» wollen schien.Er schwang spielend eine Weidenruthe in der Hand und rief: „Wahredich, du wüste Tarantel, eine» Eilboten und Geheimschreiber desHerrn Kardinals Fabricio zu stechen! Ist denn keiner der tapfer»Marucca'S von Gerace, kein Tigrelli von Sciglio hier? Schaumich nur an, Bursch, wie du willst. In meiner Tracht erkennst