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„Sic iiemic» uns gefährliches Gesindel, das die Pest ins Landführe. Sie wollen nnS morden!" jammerte ein Vierter.
„Auch der treue Barnaba Zneeo ist unter diesen Todten!"schlnchrte Cecco, der von der Besichtigung der Ertrunkenen hände-ringend znrückkehrte
„Unserer sind zu Wenige, und wir sind zu erschöpft, die Leichenund Maare» zu retten, welche das Meer an den Strand treibt.Laßt uns Hilfe rufen!" sagte Herr Linthi, und ging rasch gegenden versammelten Schwarm der Calabrescn. Schüchtern folgtenihm die klebrigen in einiger Entfernung.
Er selbst aber verlor fast de» Mnlh, als er naher kam, unddie wilde», sonncverbrannten Gesichter, mit zolllangen Bartstop-peln nmSKinn, sah. Viele hatten, außer einem schmutzigen Hemd,keine andere Bedeckung, als zerrissene Beinkleider. Andere trugenschwarz- oder blanwollcnc grobe Wämmscr: Hosen, die bis zumKnie reichten, Stnmpfstrümpfe, und um den nackten Fuß Schuhevon »»gegerbten Kuhfcllen, mit Schnüren zusammengcbunden.Eine blanwollcnc ellenlange Mütze, welche das ungekämmte Kopf-haar bedecken mußte, hing bis auf den Rücken nieder.
„Ihr, liebe Leute!" rief ihnen der Schweizer zu: „Ihr sehtunsere Noth. Wir sind Schiffbrüchige, die unter kaiserlich-königlichösterreichischer Flagge, auf dem Schiff Austria, Kapitän LorenzoBosich, von Triest nach Messina reifete». Ist nun einer eurer Ver-gesetzten unter euch, trct' er zu mir, daß ich mit ihm rede."
Statt der Antwort schrie eine Stimme aus dem Haufen: „Hortihr den ketzerische» Franzosenschelm? Kaum ans dem Raffen ansLand gekrochen, will er hier schon den Meister machen."
„Nein, ihr braven Männer CalabrienS," entgcgncte der Für-sprecher der Vcrnnglücktcn: „wir wollen nicht meistern, dennwir betteln. Und ihr werdet nicht fühlloscr, als das wilde Meersein, daö unseres Lebens schonen wollte."