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Rufen der Schifflcute, deren keiner den andern verstand, das Knarrender Masten, das Geprassel der Kcttcnpumve betäubte die Ohren.
Mit verstörten Mienen standen die Reisenden schweigend umher,an Stricken und Barren scstgcklaminert, um nicht bei einem Wurfdes Schiffes über Bord zu fliegen, oder von einer überschlagendenWeile weggcspült zu werden. Einige starrten gedankenlos in dielärmende Wogcnschlacht hinab; andere schrien betend und doch kanmhörbar ihren Rosenkranz her. Selbst Signora Rosa di Cent! hattedes wichtigen Schleiers vergessen. Sie saß in einer Vertiefung ansden Stufen einer kleinen Treppe, unterstützt von ihren beiden Be-dienten, und selbst über den jungen Cecchino hingcbengt, der, denKopf auf ihren Schoos gelehnt, das Gesicht verbarg. Ohnscrn da-von standen Sir Down und Herr Fortunatns, jeder sich an Seilenhaltend und her und hin schwankend. Beide betrachteten das grauen-hafte Schauspiel der aufrührerischen Elemente mit scheinbarer Ruhe,indem sie einander den Rücken znwandtcn, als könne selbst derdrohende Untergang ihre gegenseitige Abneigung nicht ändern.
Die Matrosen zogen betend das Bild einer Mutter Gottes amHauptmast auf, wie das letzte aller Mittel zur Rettung. Sturmund Wellen schwollen. Die Austria schnitt von Zeit zn Zeit zwischenzwei finstere, hohe Wogen, wie zwischen zwei finstere Hügel, ein,daß der Himmel nur einen langen, schmalen Streif von sich zeigte.Dann wieder hob sie sich, wie von einer Riesenfanst emporgelüpft,hoch über das weißschänmende Meer, welches einem vom Erdbebenumhergeworfencn Schneefcldc glich; und eben so jählings glitt siewieder in ein schwarzes Wogcnthal hinunter, als wollte sie dennie erblickten Boden des Ozeans suchen.
Ein Windstoß brach zersplitternd den Hintcrmast, der das Takel-werk des Hauptmastes zerriß und nach sich zog. Das Gewicht dieserMasse, die über Bord fiel, drückte das Fahrzeug auf eine Seite sotief, daß der Umsturz desselben erfolgen mußte. Die Matrosen, von