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andres Interesse, als das, was Pflicht und Ehre mir geben. Budaist nicht mein, sondern des Großhcrrn Eigcnthnm; cs steht nichtbei mir, cS seine» Feinden anSznliefcrn, man bringe mir denn einenBeseht dazu dom Großhcrrn. Aber daran ist jetzt nicht zu denken.So werde ich denn die Festung für ihn behaupten, oder nmkommcnunter ihrem Schutt. Das ist mein unwiderruflicher Entschluß."
Dies ungefähr war der Hauptinhalt der Antwort, wie redlicheTreue und Ehrgefühl ste dem Pascha verschrieben. Und daraufhatte die Freundschaft wieder ihre Rechte. Cugny umarmte Olivicrmit Innigkeit und sagte: „Freund, nun will ich auch meinerseitsdir einen Vorschlag thnn. Eile mit meiner Antwort ins Lagerzurück, vollstrccke morgen deine Pflichten, aber schone deines Lebens.Dein Leben ist mir köstlicher, als mein eigenes. Und wenn, wieich hoffe, ich inein Leben und die Festung glücklich davon bringe,Freund, dann komm' und verlebe deine alten Tage bei mir. Dusollst Ruhe, du sollst Uebcrflnß haben. Wegen der Religion machedir keinen Kummer. Wir haben beide einen Gott und einenGlauben. Was geht n»S das Ncbcngcschwätz der Derwische, Möncheund Priester an?"
Dlinier stand eine Weile sinnend; dann sprach er: „Der Him-mel entscheidet morgen über uns. Aber je nachdem das LooS fällt,Cngnn, ich danke dir. Ich nehme deinen Vorschlag an. Ich möchtenoch einmal glücklich in dieser Welt werden. Ich kann e-S nur beidir sein."
Cngny zwang seinen Frcnnd, noch eine mit Goldstücke» ge-füllte Börse von ihm anznnehmen. Dann schieden sie.
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Olivicr war von dieser unerwarteten Begebenheit, der außer-ordentlichsten seines Lebens, in ein Gewühl von lebhaften und