Druckschrift 
8 (1851)
Entstehung
Seite
53
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Als er so sprach, und ich meine Zukunst in Asien, und michaus. immer sür Europa, sür dich, für Helena, für Bellcsonds ver-loren sah, kam ich mir vor, wie ein Verstorbener sür das bisherigeLeben. Ich war Bürger einer zweiten Welt. Ich mußte eine neueLaufbahn betreten, die mit der ersten nichts gemein hatte. Ichnahm den Turban. Ich hätte ihn früher genommen, wenn ichhalte wissen können, daß mein Weib das deinige sei. Ich cmpsiugden Namen Apti. Es ward mir sofort eine schöne Wohnung ansdem Landgntc des GroßwcssirS clngeränmt. Achmet Kinperli sandtemir einen kostbaren Tnrban, ein reiches Gewand, einen Säbel,von Edelsteinen blitzend, und zwei reich gearbeitete Beutel; dereine derselben war mit Goldstücken gefüllt, der andere enthieltmeine Ernennung znm Aga oder KriegSobcrstcn.

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Don nun an ward mein Leben thatenrcich!" fuhr Engny fort,Seit mehr denn zwanzig Jahren belagerten die Türken die starkeStadt Candla,' die Hauptstadt ans der große» Insel dieses Namens.Tic Dcnctianer fochten Verzweifelten gleich hinter den Wälle»und Mauern der Festung. Achmet Kinperli setzte seinen Stolzdarein, daß er die unbezwingbar scheinende Stadt nehmen wollte.Er ging im Jahr lkkk mlt furchtbarer Macht dahin. Ans meinenNath und unter meiner Lcitnng ward eine zahlreiche Menge Be-lagerungsgeschützes gegossen; ich leitete die verschiedenen Arbeite»und Angriffe. Es gelang. Candia fiel nach drei Jahren ln unsereGewalt. Schon während der Belagerung empfing ich die SeraS-klerwnrde, die der eines Generals bei den Europäern gleich steht.Der Großwesfier stellte mich selbst dem Sultan Mnhamed lV. vor.

Zwei Jahre später rückten unsere Truppen ln Polen ein. Mirward die Belagerung von Kaminiek übertrage». Ich eroberte die