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weil er zu geschwind gesprochen, wiederholle seine Worte zu Oli-vier sehr langsam und bcslimmt: »Po <>io, la relori lö xoius, vpari rolori >o min!« (Ich sage dir, daß deine Leute sich zurück-ziehcn, ich lasse die meinigen abtretcn!)
Olivicr war wie aus den Wolken gefallen, als er hier in Bnda,von de» Lippen des Pascha, die Sprache des WaatlaudeS, dasPlattfranzösischc von La Sarraz, vernahm; noch mehr, als AptiPascha zwischen den Fingern das bekannte Messer mit dem Perl-mnttcrhefte in die Höhe hielt. Olivicr beobachtete bestürzt desPascha Bewegung, Gestalt, Antlitz — wahrlich, es war Cngny,und kein Anderer. Olivicr hieß den Dolmetsch und de» Trommetcrznrücktrctcn. Apti Pascha befahl de» türkischen Offizieren seinesGefolges, ihn allein zu lassen, und jenen Christen Erfrischungenzu geben. Kaum schloß sich hinter denselben die Thür des Saals,lagen Olivicr und Cugny einander mit Frcndenthränen an der Brustin einer langen, wehmüthigcn Umarmung.
„Müssen wir denn noch als beginnende Grauköpfe einander feind-lich gegenüber stehen, wie einst in den Kindertagen mit den Ziegcn-hecrden?" rief Cngnh: „Sage mir, wo ist unsere Zeltkrämcrin,meine Helena?"
Olivicr war aufs Tiefste erschüttert, und schluchzte laut. Dann,wie er sich gefaßt hatte, erzählte er seinem Freunde Alles, wasseit der Schlacht bei St. Gotthard vor ungefähr zwanzig Jahren,da man Cngny'S Tod beklagte, geschehen sei, die endliche Ver-mählung mit Helena, und endlich, wie sie vor etlichen Jahrengestorben.
„Ihre Asche rnhe saust!" sprach der Pascha mit gebrochenerStimme, indem er seine Angcn trocknete: „Ihr unsterblicher, herr-licher Geist erwartet uns beide drüben. Wir wollen nicht klagen.Sie gehört uns noch an. Im Palastc nnscrs Vaters, im Uni-versum, ändern wir nur die Zimmer."