Feldherren vereinigte» sich zum Untergänge Buda's. Die Arbeitenwurden mit unsäglichem Eifer betrieben, Stürme nm Sturme ge-than, alle aber durch des Apti Pascha kluge und muthigc Ber-theidigung fürchterlich zurückgcschlagcn.
Inzwischen rückte mau mit den Laufgräben und Stückschanzcuimmer näher gegen die starke Stadt. Der Herzog von Lothringenschickte den Trafen von KvnigSegg an den Pascha mit einen, Briefund der Aufforderung, sich zu ergeben. Der Pascha antwortete:„Leichnam und Schutt." Der Brief war in blutrothe Seidegewickelt, um den Inhalt ahnen zu lassen.
Diese spartanische Antwort erbitterte die Belagerer; sic ver-doppelten ihre Arbeiten. Der Pascha mochte wahrscheinlich aufHülfe vom Großwcssir zählen, der mit einem Beobachtungsheerin der Nähe stand. Allein dieser ward von dem Herzog von Loth-ringen geschlagen, und unterdessen in die Mauer von Buda Bruchgeschossen.
Als der Bruch offen genug war, beschloß man abermals Sturm.Allein die verzweiflungsvollc Tapferkeit des Pascha erregte dochallerlei kleine Bedenklichkeiten. Man hoffte, wenn man ihn noch-mals anfforderte, ihm glänzende und ehrenvolle Anträge machte,würde er vielleicht jetzt geneigter sein, sich in Nebcrgabe-Unter-handlungen einzulassen. Es kam darauf an , wen hinein senden? —Fürst Ludwig von Baden, in dessen Regiment Olivier als Majordiente, schlug diesen vor, als den gewandtesten und zuverlässigstenseiner Offiziere.
Olivier empfing also den Auftrag, sich nach Buda zu begebenund den Pascha zur Uebcrgabe zu bewegen, weil demselben keineHoffnung mehr zur Rettung übrig sei; widrigenfalls dem Paschazu erklären, daß beim nächsten glücklichen Sturm man ihn und dieganze Besatzung ohne Gnade über die Klinge springen lassen würde.Major Olivier gehorchte. Begleitet von einem Offizier, einem