Druckschrift 
8 (1851)
Entstehung
Seite
45
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Hannes Svbiesky von der Gewalt der OSmanli gerettet. DieTürken flehen nach Ungarn zurück und Wetter. Aber die Festun-gen dieses Landes waren in ihrer Gewalt geblieben, selbst, undlange schon, die alte Hauptstadt der Magyaren auf der Höhe ander Donau, Ofen, oder wie es die Ungarn heißen, Buda.Diese Stadt betrachteten die Türken als ihre Vormauer gegen dieChristenheit der Abendländer. Deswegen hatten sie hleher denKern ihrer Tapferste» gelegt, und de», Ap ti Pascha, dem kühn-sten, einsichtvollste» und glücklichsten der ottomanischcn Feldherren,de» Oberbefehl über die ungarische Veste gegeben.

Dieser Apti, welcher bald für den guten Olivier wichtigerwurde, als man glauben sollte, hatte schon, ehe er Pascha war,als Aga nicht wenig dazu beigctragcu, daß die Türken die InselCandia im Jahr 1669 eroberten, wie tapfer sie auch von denChristen verthcidigt war. Als SeraSkicr war's eben dieser kühneund kluge Apti wieder, welcher in Polen die Festung Kaminickim Jahr 1672 eroberte. Der Großsultan mgchte ihn dafür zumPascha von Bender. Als der Großwesstr Kara Mnstapha im Jahr1683 vor Wien geschlagen worden, und bei seinem Heere Alles ingrößter Unordnung war, stellte Apti die Zuversicht der Osmanenunter den Mauern von Buda wieder her. Apti Pascha wurde so-gleich zum Befehlshaber der Festung selbst gemacht, da der vorigean seinen Wunden den Geist aufgegcben hatte.

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Mau schlug sich im Ungarlande ein paar Jahre lang vergebensherum. Buda schien durchaus uncrobcrlich. Im Sommer 1686rückte der Herzog von Lothringen mit frischer Kraft vor de» Platz:unter ihm dienten der Kürfürst Marimiliau Emanuel von Baicrnund Fürst Ludwig von Baden. Also drei der damals namhastesieu