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davon. Nach einiger Weile hörte man Pferdegetrappel aus derGasse; Asperlin, in seinen Mantel gehüllt, ritt mit seinen Knech-ten von hinnen.
Olivier stand noch an, Fenster, lachend, dem Gedemüthigtennachsehend, als der fremde Offizier ihm mit der Hand ans dieSchulter schlug, und sagte: „Mein Herr, welches auch die Ur-sache Ihres tollen Betragens sei, oder welche Ursachen auch meinFreund haben mag, daß er Ihre Grobheit nicht auf der Stellezüchtigte: Sie haben mich in ihm beleidigt; er ist mein Lands-mann, mein Freund. Ich will ihm eine Arbeit ersparen. KommenSie mit mir vors Thor."
„Warum nicht hier auf der Stelle?" rief Olivier, schickte dieWirthsleute mit dem Befehl hinweg, ihm in einem andern Zim-mer eine gute Mahlzeit zu rüsten, verschloß hinter ihnen die Thür,zog den Säbel und erwartete seinen Mann.
Der Fremde stand schon bereit. Indem ihn Olivier betrachtete —einen scheuern Mann hatte er sein Leben lang nicht gesehen —senkte jener plötzlich den Degen und sagte mit scharfem, spähen-dem Blicke: „Mein Herr, damit ich auch meinen Gegner kenne,wie heißen Sie?"
„Olivier von La Sarraz."
„Teufel! dacht' ich's doch!" rief der Fremde: „Und ich binCugny!"
Die bloßen Säbel in den Fäusten umarmten sich die entzücktenJünglinge mit einer Innigkeit, als wollten sic an immer znsam-menwachsen. Ihre Lippen riefen nur gegenseitig ihre Namen, oderhingen an einander, als möchte Jeder die Seele des Andern insich sangen.