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— Aber die Trommel, lind ich weiß mit den Pferden umzu-gehen. Ich kann Troßbube werden.
„Das geht nicht, Cugny. Als Bube beim Troß kommst dunie in die Schlacht, kannst dich nirgends Hervorthun. Marte lieber,bis ich zum Besuch »ach La Sarraz komme und dich mitnehmc.Da stell' ich dich gleich als Fcldweibel an. Du kannst schön schrei-ben, gut rechnen. Ich will dich schon gebrauchen und den, Ober-sten empfehlen. Sei ohne Sorgen!"
Da Hub Cugny bitterlich an zu weinen, und Olivicr hatte genugzu trösten. Cugny schwor, er wolle nicht länger Gcißhirt bleiben,sondern im Frühjahr mit in den Krieg gehen.
Die Sache kam anders, als beide Freunde berechnet hatten.Cugny ward trauriger und nachdenkender von Tag zu Tag. Oli-vicrs Gesellschaft und die Scherze der schmeichelnden Helena heiter-terten den armen Jungen nur sehr vorübergehend auf.
Eines Tages saß er am Abhang eines Hügels in Träumereienverloren; seine Heerde wcivctc um ihn her; der Hcrbststurm wir-belte in, abgefallenen Laub des Waldes. Da horte er jählingsseinen Hund gewaltig bellen. Cugny sah stch nicht einmal danachum. Der Hund sprang bellend herbei und wieder davon, undwieder zurück. Cugny ward endlich aufmerksam, stand auf undging einige Schritte vorwärts. Da erblickte er in der Tiefe, vorder Schlucht eines WaldbergeS, eine seiner Ziegen von einemWolf überfallen, der das arme Thier zerriß.
Hastig griff Cugny zu seinem Stecken, und sprang, von seinemHunde begleitet, den Hügel hinab, dem Räuber entgegen. DerWols entfloh; aber die Ziege war todt und zerfleischt. Mit Ent-setzen stand der junge Hirt da. Doch faßte er sich bald. Er bc-