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tet, sonder» meiner zu Enerm Schutz bedurftet? Also waren jeneSchwüre und zärtlichen Liebkosungen eitel Trug?"-
„Ncin, Bösewicht, schöner Böscwicht!" sagte sie: „Ich habedich geliebt, und liebe dich noch, wie ich keinen Mann geliebt habe.Und ich fürchte durch dich zur Thörin zu werden. Darum ist es besser,wir scheiden; denn ich darf und will mein Lebe» nicht an das Lebeneines Abenteurers hängen, der mit Räubern lebt. Seht, Bastians,welchen Beweis ich Euch non meiner Liebe gebe. Vergesset desPiccolomini und seiner Bande, kommet mit mir gen Rom, undnennet Euch meinen Bruder, so soll es Euch an nichts gebrechen.Selbst wegen Lamentano'S Tod habet Ihr nichts zu befürchten,denn Lamentano hat noch reuig anSgesagt, er sei an seinem Un-glück schuld, und kein Anderer. Ihr dürfet also ohne Furcht beimir wohnen und öffentlich erscheinen. Wollet Ihr Piccolomini ver-lassen?"
Da wandte ich mich mit Verachtung von ihr und sagte: „Nein!eines solchen WeibeS willen fällt der Mann nicht ab vom Mann.Daß Ihr mir also redet, ist Zengniß genug, Ihr habet mich niegeliebt, sondern nur Eure Lust mit mir büßen wollen. Verfluchtsei meine Leichtgläubigkeit und der Tag, da ich Euch vor denSchwellen des heiligen Hauses zuerst erblickte; verflucht die Stundebei Assissi, da ich Eure ersten Gelübde hörte, und verflucht dasBild, das mir die Leidenschaft einhanchte!"
In der Wuth riß ich die Madonna Sclafani'S von meiner Brust,und zertrat das Bild auf dem Erdboden, hob die güldene Ketteauf und sprach: „Ich will sie zu einem Goldschmied tragen, erwird mir dafür geben, daß ich ohne Eure Almosen reise."
Ich ging aus dem Zimmer und glühte vor Zorn. Sie rief mirängstlich nach, und wollte mich zur Umkehr bewegen; aber ichblieb taub und ging von dannen.