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7 (1851)
Entstehung
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an Erdpech von verschiedenen Arten, NN Stellen, die an vormaligevulkanische Krater oder deren Nähe mahnen könnten; aber sonstsind nirgends Vulkane. Im östlichen Thcil Cuba's verspürt man,aber äußerst selten, Erdstöße, wahrscheinlich Fortsetzung von St.Domingo, wo häusig Erdbeben, und besonders in der Gegend vonPort au Prinee, beträchtliche Verwüstungen anrichten.

Die oben erwähnten Flächen, welche die Bergkette unterbrechen,werden gewöhnlich Chanares, auch Chanos genannt. Der letzteName ist eigentlich ein mexikanischer und südamcrikanischer Aus-druck für den gleichen Begriff.

Landseen und eigentliche Flüsse haben wir keine; nur Pfützen,Waldströme und Bäche, die in der Regenzeit Seen und Flüssenähnlich werden. Aber Quellen sind in Bergen zahlreich, und auchin einigen Chanares, die hier aber nur von den Bächen herrühren,welche sich im Gebirg unter der Erde verloren haben. Wo Quellenfehlen, sind die Ziehbrunnen kostbare Stellvertreter, weil dasTrinkwasscr oft 400 Schuh und tiefer aus der Erde hcrvorgehobenwerden muß. In einer Tiefe von 100 bis 150 Schuh finden sichbeim Brunnengrabcn häufig Versteinerungen von Seefischen undMuscheln der heutigen bekannten Gattungen.

Ob der ungeheure Halbkreis, in welchem sich die Antillen, vonden hundert Mündungen des Orinoco bis zur Küste Uucatans,um das Caraibenmeer schwingen, einst dem Fcstlande zugehörte,wie es fast alle Verhältnisse andeuten; ob und wann der Ozeanwüthend die ganze Mitte des WelttheilS ausfraß bis zum Felsen- .gerippe von Darien ? Eine Frage, wie diese, gehört zu jenenandern großen Fragen, welche durch ihr bloßes Dasein die Erhaben-heit des Menschengeistes, aber auch seinen tiefen Stand in derReihe der Wesen bestätigen. Das Fragen ist dem Menschen erlaubt;die Antwort liegt verloren unter den Geheimnissen der Ewigkeit.