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Volksleben eingewirkt haben. Nicht minder mag die Toleranzdes hiesigen Bischofs, dem wir auch mehrere gemeinnützige An-stalten verdanken, zu diesen mich überraschenden Veränderungenbeigctragen haben.
Von den ungehencrn Waldungen, die sich ehemals zwischenmeiner Niederlassung am Cuba-Jura, und der Stadt, in einerLänge von ungefähr 22 Stunden auSstrcckten, sieht man nur nochwenige einzelne, zerstreute Gehölze. DaS Land ist urbar gemachtworden und wird weit verständiger angcbaut, denn ehemals. HübscheDörfer sind angebaut worden, wo ich vorzeiten nur an wenigen,elenden Hütten vorbeigekommen war. Dörfer sind zu Städtchenerwachsen und die Stadt selber ist, durch Anlegung einer neuenVorstadt, vielleicht um ein gutes Fünftel vergrößert. Die näm-liche erfreuliche Verwandlung soll man auch bis auf dreißig Stun-den ostwärts von hier anlrcffcn, und sehr wahrscheinlich würde sichdieselbe noch weit allgemeiner verbreitet haben, wären nicht dieniedrigen Preise unsrer Kolonialerzcugnisse und der philantropischcStnrmlauf gegen den Sklavenhandel dazwischen getreten.
Das NcgierungSwcsen der Insel ist übrigens noch ganz alt-spanisch, mit de» nämlichen Gebrechen und Mängeln und mit dennämlichen Vorzügen, welche demselben seit Philipps II. Zeitenangeklebt haben mögen. Die größer», vorübergehenden Wohl-thaten hat man eher einzelnen weisen Männern, als der Weisheitder Formen zu danken. Das Finanz- und Kamcralwescn leidet,seit LoSreißung der südamerikanischcn Provinzen, fortwährend unterstarken Spannungen und Erschlaffungen. Alle Ausgaben sind nochdie nämlichen, wie in früher» Zeiten, oder vielleicht, wegen Ver-mehrung des Militärs und andrer Mittel, noch beträchtlicher ge-worden; die Einnahmen aber stehen, ungeachtet der Vervielfältigungder steucrbringenden Erzeugnisse des Landes, und ungeachtet derhöher» Abgaben von denselben, weit geringer da, denn sonst.