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Aber ich kenne Sie Persönlich. Ich sah Sie 1800 zu Basel ineiner Gesellschaft. In dieser befand sich damals ein unbedeuten-der, Ihnen unbekannter junger Mann; und dieser junge Mannwar ich."
Nach diesen Einleitungen zu einem traulichen Verhältniß ent-spann sich der Briefwechsel.
3.
Sta. Theresa in Cuba, 1823.
Hätten wir noch heutiges Tages ein nur halb so hohes Alterzu gewärtigen, wie unsre Geschlechtsverwandten vor der großenFluth, ich würde Ihnen einen Besuch am alten Lebergcbirge*)versprechen, und von Stund' an meine Vorkehrungen treffen, umwenigstens ein halbes Hundert von Jahren in der Gesellschaftmeiner schweizerischen Freunde und im Anschaun der Naturschön-heiten meines Vaterlandes zubringen zu können. Mein leiser Wunschwird es immer bleiben, noch einmal dahin zu ziehen. Darf ichmich aber mit der Hoffnung schmeicheln, diesen Wunsch je erfülltzu sehen? Ich denke, nein! Und Alles zusammen gerechnet, werweiß denn, ob die Erfüllung des Genusses nicht einen bittern Nach-geschmack hinterlaffen würde?
Möge mein Sohn statt meiner das Leben des alten Welttheilssehen, und sich dort für die Zukunft des neuen ausbilde», dem ereigentlich angehört. Es wäre freilich wünschenSwerth, wenn wirhier in Westindie» unter unfern Augen gute Erziehungsanstaltenbesäßen, und so die vielfältigen und wichtigen Vortheilc genießenkönnten, die für uns daraus erwachsen müssen. Das Klima in derNachbarschaft des Wendekreises scheint aber den Gelehrten und der
') Dem Jura in der Schweiz.