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Nach dem Tode des Tyrannen stellten die Syrakuser alsbaldihre Volksherrschaft und Freiheit wieder her; zerstörten alle Bild-säulen, die ste dem Agathokles errichtet hatten, und erklärten seinegesammten Besitzungen dem Staate verfallen. Auch ArchagathoSgenoß den erwarteten Lohn seiner Schandthat nicht. Denn Mänon,nach Herrschaft gelüstend, räumte auch ihn aus dem Wege. EinFlüchtling, rettete sich zuletzt aber der Mörder selbst nach Afrika.
Mkion, als er dies Alles hörte, sprach zu seinen Kindern:„Es waltet ein heiliges Schicksal. Es vergehen die Werke derSterblichen mit ihnen; nur das Göttliche stirbt nicht. Nicht derTod, aber das Leben kann eine Schande sein; das aber ist dieSchande: Geist und Odem gehabt und nicht gelebt zu haben. DerWille ist unser, die That gehört den Göttern. Weil Agathoklesin seinem Wahnsinne Göttern gleichen wollte, ward er weniger,als ein Mensch. Er strebte nach dem Unmöglichen; bildete sich ein,zu haben, was ihm nicht gehörte, und verlor, was sein wahresEigen war.