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im ganzen sichtbaren Weltall. Draußen wühltest du im Staube,und warst dir selber fremd; und was dn erhaschtest, blleb Staub.Es ist nichts Wirkliches, als das Göttliche; Alles draußen ist todterTraum und fremdes Reich. Del» Wille gehört dir, und ist deineEhre oder Schmach; deine Th at liegt in der Gewalt der Götter."
Agalhokles lächelte und sprach: „Zn wenigen Tagen werde ichKarthago'S Seemacht vernichten; in wenigen Wochen ist mir Afrikazinsbar. Dann komme ich wieder zu dir, und bringe die Antwort:in westen Gewalt die That liegt?"
Der Fürst kehrte nach Syrakus zurück.
Drei Tage nach diesem Gespräch erfuhr Mlkon den Tod desAgathokleS und seines Sohnes, dem er das Erbe seiner Macht be-stimmt hatte. Denn Archagathos, des Königs Enkel, wel-cher im Feldlager bei Aetna stand, war unwillig geworden, daßer den Oberbefehl der Land- und Seemacht an den Sohn des Für-sten übergeben sollte. Er lud den jünger» AgathokleS zu einemOpfer ein, veranstaltete ein prächtiges Gastmahl, und tödteteu ihn,da er trunken ward, in der Nacht. Zugleich hatte er den MLnonvon Aegesta, den Liebling des Königs, beredet, diesen, als denUnterjocher Aegesta'S, mit Gift aus dem Wege zu räumen.
Als AgathokleS eines Tages nach der Mahlzeit vom Tische auf-stand und sich nach seiner Gewohnheit mit einer Feder die Zähnereinigen wollte, reichte ihm Mänon die Feder. Sie war an derSpitze vergiftet. Schneller Schmerz und tödtllche Fäulniß desZahnfleisches, die immer weiter um sich griff, wurden die Folge.In kurzer Zeit verlor AgathokleS die Sprache, und ward so schwach,daß er sich nicht regen konnte. Man eilte sogleich mit ihm zumScheiterhaufen, obwohl er noch athmcte, und verbrannte ihn, daihn sein Bewußtsein noch nicht verlassen.