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florideS. „Habt ihr dafür die Kosten des Krieges so lange, soheldenmüthig getragen," rief ich, „habt ihr dafür die tapfersteneurer Söhne in Kampf und Tod hinausgeschickt, und die Bewun-derung Italiens und Griechenlands gewonnen, um endlich euernunversöhnlichen Feinden, den stolzen Karthagern, aus euern blutigerworbenen Siegeskränzen eine Triumphkrone zu flechten, und denalten Herrn in Demuth aus ihren Händen wieder aufzunehmcn;ihn, den ihr einst im Gefühl eures Werthes ausstießet? Pfuider Schande! Wer möchte, könntet ihr so tief sticken, in der Weltein Syrakuser heißen?
„Es ging mir, lieber Mikon, wie jedem hochstnnigen Fcuer-kopf, der die Leute behandelt, nicht wie sie find, sondern wie siesein sollten. Was that ich Thor? Ich sprach zu den Todten, diemich nicht mehr verstanden, und beleidigte die Lebenden. Akestori-des und alle Großen hörten in meinem Lobe der Tugend, desMnthcs, der Freiheit nur Anklagen ihrer eigenen Schande, ihrerFeigheit, ihres knechtischen Herzens. Ich ward als Ruhestörergescholten, als Parteimann. Es ward Rede, mich hinrichten zulassen. Doch fürchtete Akestorides, ich möchte noch Freunde imVolk und unter den Kriegern haben. Darum befahl er mir, dieStadt zu verlassen. Ich gehorchte. Aber dem Heimtückischen trauteich nicht. Einem meiner Diener übergab ich mein Roß, meineKleider, meine Waffen; ich dagegen legte die seinigen an. Soentrann ich auf unwegsamen Pfaden ins Gebirg. Folgendes Tageshörte ich, der Diener, welcher meine Gestalt angenommen, seimeuchelmördcrisch in der Nacht umgebracht worden. Bald nachher,Syrakus habe de» Sofistratos wieder ausgenommen, und von demherrschsüchtigcn Karthago ehrlosen Frieden empfangen.
„Diese Botschaften zerrissen das alte Blendwerk meiner Urbil-der von Mcnschenwerih, Volkstngend und Freiheit. Viele Jahre