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Und jetzt ist Donnerhügel gefallen, und du weißt, daß duAnna heirathen kannst, wenn Ihr wollt, du und sie, dennes bringt Niemand Vortheil, LaS zu hindern."
Arthur erröthete vor Vergnügen unter seinem Helm undvergaß fast alles Unglück, was an diesem Neujahrsmorgenzusammenzekommen war.
„Du bedenkst nicht," erwiederte er Sigmund mit so vielGleichgültigkeit, als er anzunehmen vermochte, „daß ich indeiner Heimath wegen Rudolph's Tod mit ungünstigen Auge»angesehen werden dürfte."
„Keineswegs, nicht im Geringsten; wir tragen nicht nach,was in ordentlichem Gefecht unter'm Schilde geschieht. Da-macht nicht mehr, als wenn du ihn bei'm Ringen oder Wer-fen bestegt hättest — nur daß Las ein Spiel ist, was ma»nicht zum zweitenmale machen kann."
„Sie zogen jetzt in die Stadt Nancy ein; die Fensterwaren mit Teppichen geschmückt und die Straßen durch lär-mende und fröhliche Haufen gesperrt, welche der Sieg vonder großen Unruhe wegen der Rache Karl's von Burgundbefreit hatte.
Die Gefangenen wurden von dem Landammann äußerstgütig aufgenommen und er versicherte sie seines Schutzes undseiner Freundschaft; den Tod seines Sohnes Rüdiger schiener mit stiller Ergebung zu tragen.
„ES sei besser," sagte er, „daß sein Sohn in der Schlachtgefallen sei, als wenn er gelebt, die alte Einfalt seiner Hei-math verachtet und geglaubt hätte, der Zweck des Kampfessei die Erwerbung von Beute. Das Gold des tokten Karl's,"fügte er hinzu, „würde den Sitten der Schweizer einenunersetzlicheren Schaden zufüge», als sein Schwert ihremLeben."