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18 (1851) Anna von Geierstein
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stopft, sonst wären noch viele von »ns bedient worden, wieder arme Rüdiger. Aber Colviu selbst ich auch tobt."

Campobasso war also mir Euch im Einverständniß?"versetzte Arthur.

Nicbt mit uns wir verachten solche Genossen aberder Herzog Ferrand hatte einen Handel mit den Italienern.Nachdem dieser die Kanonen unbrauchbar und die deutschenArtilleristen gehörig betrunken gemacht batte, kam er mit fünf-zehnhundert Pferden in unser Lager und erbot sich, mit unszu kämpfen. Aber mein Vater sagte,nein! nein! Verrätherdürfen nicht in unser Schweizerheer. So gingen wir zwarzu der Thüre hinein, die er offen gelassen, aber von seinerKameradschaft wollten wir nichts wissen. Er zog darauf mitdem Herzog Ferrand aus, um das andere Ende des Lagersanzugreisen, und sie ließen ihn ein, weil er angab, er kommevon einer Recognoseirung zurück."

Nun, denn," rief Arthur,ein ausgemachterer Ver-räther hat nie geathmet, keiner hat noch sein Netz mit mehrGlück zusammengezogen."

Das ist wahr," antwortete der junge Schweizer.OerHerzog wird nie wieder im Stande sein, eine andere Armeezu sammeln, wie sie sagen."

Nie. junger Mann," erwiederte der Graf Orford,denner liegt todt vor Euch."

Sigmund war erstarrt; denn er hegte Achtung und einigeFurcht vor dem blosen Namen Karl's des Kühnen. Kaumkonnte er glauben, daß der zerfetzte Leichnam, der vor ihmlag, dem Manne zugehörte, welcher ihm so furchtbar erschien.Aber in seine Ueberraschung mischte sich Betrübniß, als erden Körper seines Oheims, des Grafen Albert von Geier-Aein, erblickte.