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18 (1851) Anna von Geierstein
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Schufte, habt Acht, daß Ihr kein Feuer gebt, bis ich es be-fehle. Und wären die Rippen dieser Trampler so hart, alsihre Alpen, so sollen sie erfahren, wie der alte Colvin seinGeschütz ladet-"

So standen sie fast obne Athen, zu holen, jeder bei sei-ner Kanone. Das gefürchtete Geräusch näherte sich mehrund mehr bis das unvollkommene Tageslicht eine dunkle unddämmerige aber starke Truppe von Männern erkennen ließ,die mit langen Spießen, Streitäxten und Anderem bewaffnetwaren. Auch Fahnen flatterten wie Schatten darüber hin.Colvin ließ sie bis auf etwa sechzig Schritte herankommenund kommandirte dann:Feuer!" Aber sein Geschütz alleinging los; eine leichte Flamme fuhr aus dem Zündloch derandern heraus. Die davongelaufenen Ztaliener hatten sievernagelt und zum Dienst unbrauchbar zurückgelaffen, währendes den Anschein hatte, man könne sie noch dazu verwenden.Wären sie alle in demselben Zustand gewesen, wie die KanoneColvin's, so hätte sich seine Voraussagung wahrscheinlich er-füllt; denn schon diese einzige Ladung brachte eine furchtbareWirkung hervor und machte eine lange Gaffe von Tobtenund Verwundeten in den Reihen der Schweizer; auch dieerste und Hauptfahne ward zusammengeschoffen.

Steht fest!" rief Colvin,und helft mir, wenn's mög-lich ist, das Stück wieder laden."

Hierzu blieb aber keine Zeit. Ein Mann von kolossalerGestalt wurde vor der schwankenden Heeresabtheilung sichtbar,hob das gefallene Banner auf und rief mit donnernder Stimme,Was. Landsleute! Habt Ihr Murten und Granson gesehen undfürchtet Euch vor einer einzelnen Kanone? Bern UriSchwytz Banner vor! Unterwalde», hier ist Eure Standarte!

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