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18 (1851) Anna von Geierstein
Entstehung
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Ich hatte in beiden Fällen für mein Benehmen Beweggründedie nur mich angehen Donnerhügel war mein Feind unddem Grafen Albert bin ich einigermaßen verpflichtet."

Die burgnndischen Edeln, welche umher standen, gerie-then in Besorgniß wegen der Folgen dieser kühnen Rede.Aber es war nie möglich, genau zu crrathen, wie solche Dingevon Karl ausgenommen werden würden. Er sah sich lachendumHort Zhr Liesen englischen Hahn, meine Herrenaus was für einem Tone wird er sich einmal hören lassen,da er schon jetzt in Gegenwart eines Fürsten so wacker kräht?"

Ein paar Reiter traten jetzt von verschiedenen Seitenherzu und meldeten, der Herzog Ferrand und seine Beglei-tung, hätten sich in ihr Lager zurückgezogen und die Gegendwäre vom Feinde gesäubert.

Nun, so wollen wir auch zurückgehen," sagte Karl,denn heute ist keine Aussicht auf ein Lauzenbrechen vorhan-den. Und du, Arthur von Vere, verlaß mich nicht!"

In des Herzogs Zelt angekommen, bestand Arthur einVerhör, in welchem er nichts von Anna von Geierstein oderjhres Vaters Absichten mit ihm sagte, denn er war der Ansicht,damit habe Karl nichts zu schaffen; aber offen gestand er ihmdie Drohungen, welche der Graf ganz laut gegen den Herzogausgcstoßen. Der Herzog hörte ihm mit ziemlicher Ruhe zu,und bei dem Satz:daß ein Mensch, der keinen Werth mehr aufsein eignes Leben setze, das der Anderen völlig in seiner Ge-walt habe," erwiederte er:Aber es gibt ein anderes Daseinnach diesem, in welchem der verrätherisch Ermordete und seinelender und verzweifelter Mörder den Lohn empfangen wer-den, den ihre Werke verdienen." Er nahm hierauf ein gol-denes Kreuz aus dem Busen, küßte es mit dem Anscheingroßer Andacht und sagte:darauf will ich mein Vertrauen