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18 (1851) Anna von Geierstein
Entstehung
Seite
267
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gefunden, um eS mit ihrem gewaltigen, dickköpfigen Goliathaufzunehmen. Aber der Dummkopf, zu meinen, ein solcherBauer wie er, könne eine Lanze fuhren! Gut, mein wackererJunge was sonst noch? Wie kamst du davon? Durcheinen schlauen Streich oder eine schnelle List, wollt' ichwetten?"

Ich bitte um Verzeihung, gnädiger Herr," antworteteArthur.Ihr Anführer Ferrand nahm mich in Schutz; erbetrachtete meinen Zweikampf mit Rudolph Donnerhügel alsetwas nur uns beide Angehendes; und da er, wie er sagte,einen ehrlichen Krieg zu führen wünschte, entließ er michehrenvoll mit Roß und Waffen."

Hm!" sagte Karl, und seine üble Laune kehrte zurück;Euer abentheuernder Prinz will den Großmüthigen spielen hm gut, es gehört zu seiner Rolle, wird aber keineRichtschnur abgeben, nach welcher ich mein Betragen abmesse.Macht weiter in Eurer Geschichte, Herr Arthur von Vere!"

Als Arthur in seinem Bericht darauf kam, wie und unterwelchen Umständen Graf Albert von Geieistein des FürstenNamen genannt, warf der Herzog einen scharfen Blick ansihn und zitterte vor Ungeduld, als er die Frage dazwischenwarf: Und Ihr Ihr habt ihm Euer» Dolch unter diefünfte Rippe gestoßen, nicht?"

Nein, gnädiger Herr Herzog wir waren gegenseitigverpflichtet, einer den andern zu schützen."

Und doch wußtet Ihr, daß er mein Todfeind ist?" sagteder Herzog.Geht, junger Mann, die laue Gleichgültigkeithat Euer Verdienst vernichtet. Das Entkommen Alberts vonGeierstein, wiegt den Tod Nndolph Donnerhügel's ans."

Sei's drum, gnädiger Herr," entgegnete Arthur keck.Ich verlange weder Euer Lob, noch scheue ich Euern Tadel.