Dieser behauptete, der Durchgang sei sicher und lud de» Gra«fen von Orford ein, ihn zu begleiten. Sie durchzogen alsodas Tbal, ohne einen Feind zu ei blicken, und als sie auf eineEbene, den von Campobasso angekeuteten Oit gelangten, sahArthur, der sich bei den Stradioten und nicht bei seinem Va»ter befand, wirklich in der Entfernung einer Viertelstunde daSLager des Herzogs Ferrandz aber ei» Trupp Reiterei sprengtei» diesem Augenblick aus demselben hervor und ritt eilig ge-gen die Ttialmündung zu, auS der sie eben hcrvvrgekvmnienwaren. Er stand im Begriff, sei» Roß zu drehe» und davonzu reiten, da er aber die große Schnelligkeit deS Thiereskannte, glaubte er es wagen und einen Augenblick haltenbleiben zu können, um sich das Lager genauer zu betrachten.Die Strad »teil in seiner Begleitung warteten seinen Befehlzum Rückzug nicht ab, sondern eilten fort, wie cs ihre Pflichtwar, wenn sie von einer überlegenen Macht angegriffen wurde».
Unterdessen wurde Arthur gewahr, daß der Ritter, wel-cher der Anführer der heranrückenden Schaar zu sein schien,auf einem gewaltige» Roß saß. unter den, der Boden zitterte.Derselbe führte den Baren von Bern auf dem Schild undhalte das Aussehen und die ungeheure Gestalt Rudvlph'SDounerhügel. Als der Reiter seinen Trupp halt.» ließ, dieLanze einlegte und langsamen Schritts allein auf ihn zukam,wie um ihm Zeit zu seinen Vordere tungen zu lassen, über-zeugte sich Arthur, daß er wirklich den Schweizer vor sichhalte. In einem solchen Augenblick eine Aussorderiiiig anzu-neknien war gefährlich, aber sie zurückzuweisen, wäre schimpf-lich gewesen. Arthur's Blut kochte bei der Vorstellung einenunverschämten Nebenbuhler zu züchtigen; eS freute ihn insGeheim, daß ihr Zusammeutreff.ii zu Pferde ihm einen Bvr-theil über den Schweizer verschaffte, denn er selbst war voll-