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will ihn der Nilterwürde entsetzen und an den höchsten Thurmin Nancy hängen lassen. Seiner Tochter soll die Wahl blei-ben, zwischen dem gemeinsten Troßknecht in meiner Armeeund dem Kloster der Neuerinnen."
„Welches auch Eure Pläne sein mögen, gnädiger Herr,"sagte Cvntay, „so wäre cs gewiß besser, Schweigen zu beob-achten. Denn wir können aus diesem letzten Vorfall abneh-men, daß mehr Leute zuhören, als wir wissen."
Der Herzog wurde über diese Andeutung betroffen undschwieg oder murmelte dock blos Flüche und Drohungen zwi-schen den Zähnen, während die genauesten Nachforschungennach dem angestelll wurden, der in sein Schlafgemach eingc-drungen war. Aber ste blieben umsonst.
Der Herzog setzte sein Suchen fort, denn er war gereiztüber eine Kühnheit, die alle Gränzen dessen überschritt, wasbisher die geheimen Gesellschaften gewagt. So viel und sogroße Furcht ste auch einflößten, nie war noch ein Versuchvon ihnen gemacht worden, einem Fürsten zu Leibe zu gehen.Eine zuverläßige Abtheilung Burgunder ward beordert, inder Christnacht dis in der Ladung bezeichnete Stelle, (die Ver-einigung von vier Kreuzwegen) zu bewachen und alle gefan-gen zu nehmen, die ste daselbst treffen würden und ergreifenkönnten. Der Herzog schrieb immer den erlittenen SchimpfAlbert von Geierstein zu. Man setzte einen Preis auf seinenKopf, und Campobasso, der jede Gelegenheit ergriff, um sei-nem Herrn zu schmeicheln, versprach, daß seine Italiener, diein dergleichen Geschäften hinreichende Erfahrung besäßen,den straffälligen Freiherrn tvdt oder bebcndig liefern würden.Colvin, Contay und Andere lachten insgeheim über die Zusa-gen des Italieners.