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18 (1851) Anna von Geierstein
Entstehung
Seite
253
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testen Erregung, daß die Diener des geheimen Gerichts allergetroffenen Vorsichtsmaßregel» und der Wache» ungeachtet,Mittel gesunden halte», in sein Zimmer einzudringen. Vonihnen wäre er unter Androhung der härteste» Strafen auf-ge, ordert worden in der Christnacht vor der heiligen Vehmezu ersche in'»,

Oie llmstehendcn hörten diesen Bericht mit Erstaunenan und einige von ihnen wußlen nicht, ob sie die Sache alsWirtlichkeit oder als Erzeugniß der reizbaren Einbildungs-kraft des Herzogs betrachten sollten. Aber die Ladung fandsich auf dem Nachttisch des Herzogs, nach der Vorschrift aufPergament geschrieben, mit drei Kreuzen unterzeichnet undmit einem Messer auf den Tisch befestig!. Auch ein Holz-splitter war aus dem Tisch gehauen. Obford laS die Auffor-derung mit Ansnierkmmkeit. Sie benannte wie gewöhnlicheinen Play, wohin der Herzog unbewaffnet und ohne Beglei-tung zu kommen befcbieden war, und von dem ans er kann,wie die Schrift besagte, an den Sitz des Gerichts geleitetwerden sollte.

Karl gab, nachdem er den Zettel eine Zeit lang betrach-tet, seinen Gedanken Worte.

Ich weiß, aus welchem Köcher dieser Pfeil herrührt,"sagte er.Cr ist von einem entarteten Edelmann abgeschvssen,einem abtrünnigen Priester und dem Genossen ron Heren-meistern. Albert von Geierstein. Wir haben gehört, daß erunter dem bnnlen Haufen von Mördern und Geächteten steckt,die der Enkel des alten Geigers in derPivvence uni sichrer»samnielt bat. Aber beim heiligen Georg von Burgund! WederMönchskappe, noch Soldaienhelni oder Verschwörersniützewerden ihn retten nach einer Beleidigung, wie diese. Ich