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18 (1851) Anna von Geierstein
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abgehen zu lassen, in welcher er ihn versicherte, mit wie vie-lem Vergnügen er seinen Befehlen entgegensähe, wäre ernun vor der Linie oder wo es sonst Rudolph gut Läuchte.

Die Armeen kamen einander unterdessen ganz nahe unddie leichten Truppen geriethen manchmal in'S Handgemenge.Die Stradioten aus dem Gebiet von Venedig, eine Art vonReiterei, die der türkischen glich, versahen damals bei demburgundische» Heere den Dienst von solchen, und hätten sichdazu vortrefflich geeignet, wenn auf ihre Treue zu zählen ge-wesen wäre. Der Graf von Oxford bemerkte, Laß dieseLeute, welche unter Campobassv's Befehls standen, immerdie Nachricht zurückbrachte», der Feind sei in großer Unord-nung und in völligem Rückzug. Ueberdies erhielt man durchsie die Mittheilung, daß sich verschiedene Personen nach Nancygeflüchtet hätten, gegen welche der Herzog von Burgund einenbesonderen Haß unterhielt und die er vor Anderen i» dieHände zu bekommen wünschte. Dieses vermehrte um Vielesden Eifer deS Herzogs, den Platz wieder zu erobern und eSwar unmöglich, seine Hitze zu bemeistern, als er erfuhr, daßFerrand und dessen Verbündeten bei der Kunde von seinerAnkunft einen Ort, nahe bei der Stadt, St. Nicolas genannt,besetzt hätten. Der größere Theil der burgundische» Näthesowohl a>S der Graf von Oxford widersetzten sich seinem Plan,eine feste Stadt zu belagern, so lange ein furchtbarer Feindnahe genug stände, um sie zu entsetzen. Sie stellten demHerzog die geringe Anzahl seiner Truppen, die Strenge derJahreszeit und die Schwierigkeit vor Lebensmittel beizuschaffenzsie drangen in den Herzog, nachdem er eine Bewegung ge-macht, wodurch der Feind zum Rückzuge genvthigt wordenwäre, sollte er jedes entscheidende Einschreiten bis zum Früh-ling verschiebe». Zuerst suchte Karl diese Gründe zu bestreiten.