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Der Herzog gab bereitwillig seine Zustimmung dazu; derHerold wurde also abgeschickt uud kam in wenigen Stundenzurück, so nahe standen sich die Armeen. Er brachte einenBrief von dem Landammann, worin dieser in böslichem undsogar gütigem Tone sein Bedauern darüber aussprach, daßUmstände eingetreten wären, welche ihn zwängen, mit denWaffen in der Hand seinem Gast gegenüber zu treten, gegenden er so hohe persönliche Achtung hege. Derselbe Botehatte auch Grüße von der Familie Biedermann an ihrenFreund Arthur und einen besonderen Brief zu überbringen,der an diesen gerichtet war und also lautete:
„Rudolph Donnerhügel wünscht sehr dem jungen Kauf-mann Arthur Philipson eine Gelegenheit zu Beendigung deckHandels zu verschaffen, welcher zwischen ihnen in dem Schloß-Hof zu Geiersteiu unabgemacht blieb. Er trägt um so größeresVerlangen danach, als er weiß, daß der genannte Arthurihm eine Beleidigung zugefügt und ihm die Zuneigung einesgewissen Mädchens von Stande geraubt hat, für welche er,Philipson, nichts ist und nickts werde» kann, als ein ge-wöhnlicher Bekannter. Rudolph Donnerhügel wird Arthur'»Philipson zu wissen thun, wann sie unter angemessenen undgleichen Verhältnissen auf neutralem Grund Zusammentreffenkönnen. Unterdessen wird er bei Scharmützeln so oft alsmöglich in den ersten Reihen zu finden sein."
Des jungen Arthnr's Herz sprang hoch, als er die Ans-forderung laS. Der gereizte Ton derselben zeigte den Ge-mülhszustand des Schreibers und bewies deutlich, daß Ru-dvlph's Plan in Bezug auf Anna von Geierstein gescheitertwar; die Zuschrift verrieth auch, daß er den Verdacht hegte,Anna möchte ihre Neigung rem jungen Fremden zugcwandthaben. Arthur fand Mittel, eine Erwiederung an den Schweizer