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18 (1851) Anna von Geierstein
Entstehung
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Was das Kloster betrifft, so will ich daran denken, wenn ichden guten Namen wieder gewonnen habe, den ich bei Mur-ten verloren. Aber Messen will ich lesen lassen für die See-len meiner armen Kanoniere, und das in gehöriger Anzahl."

Cvlvin's Vorschlag wurde angenommen und Oxford ver-brachte mit seinem Sohn und Thiebold Len Tag mit Zurü-stnngen zu der Fahrt, die Zeit ausgenommen, welche nvth-wendig war, um förmlichen Abschied von König Ren« zu neh-men, der sich ungern von ihnen zu trennen schien. In >Be<gleitung des Gesckützmeisters des überwundenen Herzogs durch-zogen sie die Theile der Provence, der Dauphin« und Frei,grafsckaft, welche zwischen Air und dem Orte liegen, an wel-chen sich der burgundische Herzog zurückgezogen hatte. Aberdie Größe und Beschwerlichkeit einer so langen Reise mach-ten, daß sie mehr als vierzehn Tage unterwegs zubrachtenund der Monat Juli 147k hatte schon angefangen, als dieReisenden in Oberburgund und bei dem Schloß La Riviereanlangten, welches etwa acht Stunden südlich'von der StadtSatins liegt. Dasselbe war von nur unbedeutender Größeund von sehr vielen Zelten umgeben. Diese standen aberdurcheinander ohne Ordnung und in völlig unkriegerischerWeise; keine der Vorschriften war dabei beachtet worden, diesonst gewöhnlich in Karl's des Kühnen Lager gehandhabtwurden, daß jedoch der Herzog hier anwesend sei, bezeugtesein breites Banner, welches reich geschmückt mit allen seinenWappen von den Zinnen des Schlosses herabflatterte. DieWache trat in'S Gewehr, um die Fremden zu empfangen,aber in so unordentlicher Weise, daß der Graf auf Colvinblickte, riesen um eine Erklärung darüber zu fragen. DerArtillerieoffizier zuckte die Achseln und schwieg.