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18 (1851) Anna von Geierstein
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ihn in Sicherheit zu bringen. Aber nachdem wir den ganzenTag geritten, ohne ein Wort der Erwiederung auf alle unsereFragen erhalten zu können, da er immer jede Erfrischungfinster znrückwieS, obgleich er an dem ganzen unheilvollenTage nicht Las Mindeste gegessen, als wir sahen, daß jederWechsel in seinem verdrießlichen und launenhaften Wesen auf-gehört und einer schweigenden, Lüstern Verzweiflung Platzgemacht hatte, hielten wir Rath, was zu thun wäre. Dieallgemeine Entscheidung ging dahin, daß man mich abordnete,um Euch zu bitten, Ihr tolltet Euch augenblicklich an den Ortbegeben, wohin er sich zurückgezogen hat. Gegen Eure Rath-schlägs allein bat Karl, wie man weiß, manchmal einige Nach-giebigkeit gezeigt, und Ihr sollt nun allen Euren Einflußaufbieten, um ihn aus seiner Abgestorbcnheit zu erwecken,die sonst sein Dasein bedroht."

Und welche Mittel kann ich dazu anwenden?" fragteObford.Ihr wißt, wie wenig er meinen Rath beachtete,während er durch Befolgung desselben meinen Vorkheil sogut als den seinen befördert haben würde. Es ist Euch be-kannt, daß mein Leben nicht sicher war unter den Bösewich-tern, die den Herzog umgaben und Einfluß auf ihn übten."

Ganz wahr," antwortete Colvin;aber ich weiß auch,daß er Euer alter Waffengenoffe ist, und es würde sich schlechtschicken, wenn ich den edel» Grasen von Oxford lehren wollte,was die Gesetze der Ritterschaft verlangen. Für Eure Sicher-heit wird jeder rechtliche Mann in der Armee gerne ein-stehen."

Dafür sorge ich zuletzt," sagte Oxford gleichgültig;undwenn meine Anwesenheit dem Herzog nützlich werde» kannwenn ich glauben könnte, er wünschte sie"-