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über die Aufregung der Nerven und der geschlagene Feldherrfiel in einen liefen und ununterbrochenen Schlaf bis Abend.Ilm Sonnenuntergang wachte er auf, und als er erfuhr, beiwem und wo er war, nahm er Erfrischungen zu sich. Ohnescheinbares Bewußtsein davon, daß er es schon einmal gethan,erzählte er nun nochmals die Einzeln!,eiten von der Schlachtbei Murten.
„Man würde sich nickt weit von der Wahrheit entfernen,"sagte er, „wenn man behauptete, die Hälfte von des HerzogsArmee sei durch's Schwert gefallen oder in den See getrie-ben worden. Die, welche entrannen, sind großteittheils zer-streut und werden sich nie wieder sammeln. Solch' eine ver-zweifelte und unaufhaltsame Flucht ward nie geseheu. Wirflohen wie Hirsche, Schaafe oder andere furchtsame Thiere,die blos beisammen bleiben, weil sie sich fürchten, allein zusein, aber weder an Ordnung, noch Dertheidiguug denken."
„Und der Herzoa?" sagte der Graf Oxford.
„Wir risse» ihn mit uns fort," sagte der Soldat, „eherunwillkührlich, denn aus Anhänglichkeit, wie die Leute beieinem Brand fortschleppen, was sie Wcrthvvlles besitzen, ohnezu wissen, was sie thun. Ritter und Knappen, Offizier undSoldat, flohen in demselben panischen Schrecken, und jederTon des Horns von Uri in unserem Rücken gab unsererFlucht neue Flügel."
„Und der Herzog?" wiederholte Oxford.
„Zuerst widersetzte er sich unseren Bemühungen undstrebte gegen den Feind umzukehreu; aber als das Fliehenallgemein wurde, galoppirte er mit uns weiter, ohne ei» Wortzu sprechen oder einen Befehl zu geben. Zuerst backten wir,sein Schweigen und seine Ruhe, so ungewöhnlich bei einemso hitzigen Gemüth, würde es uns leichter möglich machen,