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wurden nicdergehauen, durchbohrt und zu Boden geschlagen,während sie noch an ihre» Geschützen luden. Ich glaube auchnicht, daß eine einzige Kanone zum zweitenmal losgeschoffenworden ist."
„Und der Herzog?" sagte der Graf von Oxford, „unter-stützte er Euch nicht?"
„Getreulich unb wacker," antwortete Colvin, „mit seinereigenen wallonischen und burgundischen Leibwache. Aber etwatausend italienische Söldner ergriffen die Flucht und hieltennicht wieder Stand. Den Weg versperrte die Artillerie under war schon an sich schmal, auf der einen Seite von Bergenund Felsen begränzt und stieß auf der andern a» einen tiefenSee. Kurz, tter Ort begünstigte in keiner Weise die Ent-wickelung und Thätigkeit der Reiterei. Trotz der äußerstenAnstrengungen des Herzogs und der tapferen Fläminger,welche um ihn her fochten, wurden alle in völliger Unordnungzurückgetrieben. Ich war zu Fuß, und wehrte mich, so gutich konnte, ohne Hoffnung mit dem Leben davon zu kommenund ohne an die Rettung desselben zu denken, als ich sah,wie die Geschütze erobert und meine treuen Kanoniere getödtetwurden. Aber ich nahm wahr, daß sie den Herzog hart be-drängten und ließ mir darum von dem Diener, der es hielt,mein Pferd geben — auch du bist verloren, armer Waise! —ich konnte blos dem Herrn von Croye unb andern den Herzogfrei machen helfen. Unser Rückzug gestaltete sich zur voll-ständigen und unordentlichen Flucht, und als wir unserenNachtrab erreichten, den wir in einer festen Stellung ver-lassen, flatterten die Banner der Schweizer auf unseren Bat-terien; denn eine starke Abtheilung hatte sich auf einem Um-weg, durch nur den Schweizern bekannte Bergpässe umgan-gen und das Lager angegriffen. Sie wurden dabei kräftig