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18 (1851) Anna von Geierstein
Entstehung
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zog, rückte ihnen entgegen und gab so den Dortheil auf, derfür uns auS unseren Batterien und unserer festen Stellungerwuchs. Auf seinen Befehl, wenn schon gegen meine eigeneAnsicht, begleitete ich ihn mit zwanzig guten Stücken undmeinen besten Leuten. Wir brachen am nächsten Morgenauf, und waren »och nicht weit gekommen, La erblickten wirschon die Lanzen, dichte Masse» von Hellebarden und zwei-händige Schwerter, welche die Berge bedeckten. Auch derHimmel fügte seine Schrecknisse hinzu ein Donnerwettermit aller Wuth dieses stürmischen Himmels, entlud sich aufdie beiden Heere, belästigte aber das unsere am meisten, daunsere Truppen, besonders die Italiener, empfindlicher warengegen die herabfallenden Regengüsse, und die Bäcbe zu Strö-men anschwvllen, unsere Stellung überschwemmten und inUnordnung brachten. Der Herzog erkannte auf einmal, daßer nvthwendig seinen Plan ändern müßte, nach welchem eraugenblicklich eine Schlacht hatte liefern wollen. Er ritt zumir her und wies mich an, mit den Kanonen den Rückzugzu decken, den er anzutreten im Begriff stände. Dabei fügteer hinzu, er würde mich selbst mit de» Gewappneten unter-stützen. Der Befehl zum Rückzug wurde gegeben; aber dieBewegung ermuthigte einen Feind, dem es schon vorher nichtan Kühnheit fehlte. Die Reihen der Schweizer sanken als-bald zum Gebet nieder ein Gebrauch, über den ich ge-spottet habe aber ich werde eS nicht mehr thun. Als sienach, fünf Minuten wieder auf die Füße sprangen, und raschvorzurücken ausingen und ihre Hörner ertönten und ihr KriegS-geschrei mit ihrer gewohnte» Wildheit erschallen ließeneht, gnädiger Herr, da öffneten sich die Wolken des Him-mels und warfen auf die Eidgenossen LaS segensreiche Lichtder wiede »kehrenden Sonne, unsere Reihen aber standen noch