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18 (1851) Anna von Geierstein
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Aber wie oder wo?" fragte der Graf von Orford;waret an Zahl überlegen, wie man uns berichtet."

Zwei gegen einen wenigstens." crwiederte Colvin;undwenn ich jetzt von unserem Kampf rede, so könnte ich mirdas Fleisch mit den Zähnen zerreißen, Laß ich hier bin, Eucheine so schmähliche Geschichte zu erzählen. Wir hatten unsetwa eine Woche lang vor der elenden Stadt Murten oderMorat festgesetzt, oder wie sie heißt. Der Befehlshaber der-selben, einer von den unbiegsamen Bären aus den bernerGebirgen, bot uns Trotz. Er wollte sich nicht einmal dazuverstehen, die Thore zu schließen, sondern gab, als wir dieStadl aufforderten, zur Antwort, wir sollten hereinkommen,wenn wir Lust hätten, wir würden gehörig empfangenwerden. Ich hätte wohl versuchen mögen, ihn durch eineoder zwei Geschützsalven zur Bestimmung zu bringen, aberder Herzog war zu erbittert, um auf guten Rath zu hören.Aufgereizr durch den schwarzen Verrätber Campvbasso, hielter es für besser, mit seiner ganzen Macht einen Platz zustürmen, den ich ihnen hätte wohl an ihre deutschen Ohrenwerfen können, der aber zu stark war, um mit Schwertern,Lanzen und Hellebarden genommen werden zu können. Wirwurden mit großem Verlust zurückgelrieben und die Soldatenverloren fast allen Muth. Jetzt fingen wir die Sache mitmehr Ordnung an und meine Batterien würden wohl dentollen Schweizern den Verstand zurückgebrachk haben. Mauernund Wälle stürzten vor Len wackeren burgundischen Kanonie-ren zusammen; auch deckten uns Verschanzungen gegen dieanderen Schweizer, die, wie wir hörten, heranzogen, umdie Belagerten zu entsetzen. Aber am Abend des zwanzigstendieses Monats erfuhren wir, daß sse ganz in der Nähe stän-den. Karl, der blos seinen eigenen kühnen Muth zu Rathe

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