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sich wenden sollte, da der Verzug, den die Bestattung einerso hoch gestellten Fra» nolhwendig machte, ihm in Air fest-hatten mußte, bis ihm eine Antwort zugehen konnte.
Der alte König überstand den Schlag, welchen ihm seinerTochter Tod beibrachte, so leicht, daß er am zweiten Tagenach dem Ereigniß sich mit der Anordnung eines feierlichenZuges für die Beerdigung und mit Verfertigung eines Klage-liedes beschäftigte, das nach einer ebenfalls von ihm herrüh-renden Melodie zu Ehren der verblichenen Königin gesungenwerden sollte. Er verglich sie darin mit Gottheiten aus derheidnischen Mythologie, mit Judth, Deborah und allen an-deren berühmten Frauen des alten Testaments, der Heiligenchristlichen Ursprungs nicht zu gedenken. Nicht verheelt kannwerden, daß König Renü, als die erste Heftigkeit des Schmer-zes vorüber war, wohl fühlte, wie durch Margarethens Todein politischer Knoten zerhauen wurde, den er vielleicht Mühegehabt hätte, in anderer Weise zu lösen. Jetzt war ihm »er-stattet, sich offen für seinen Enkel zu erklären, d. h-, ihm we-nigstens einen großen Theil des Geldes zu überlassen, welchessich im Schatze der Provence vorfand, und welches sich, wieman weiß, auf zehntausend Kronen belief. Als Ferrand denSegen seines Großvaters auf eine Art empfangen, welchefeine Angelegenheiten für ihn sehr wichtig machten, kehrte erzu den entschlossenen Männern zurück, die er befehligte undmit ihm ging nach einem sehr freundlichen Abschied von Ar-thur der starke, einfache junge Schweizer, Sigmund Bieder-mann.
Der kleine Hof in Air blieb seiner Trauer überlassen.König Rens, für welchen Feierlichkeiten und Gepränge vonfröhlicher sowohl als von trauriger Art immer Gegenständevon Belang blieben, hätte gerne den Rest seines Einkommens