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18 (1851) Anna von Geierstein
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wenigstens im Punkte der Dankbarkeit nicht völlig bank-brüchig werde. Bring sie deinem Vater sag' ihm, daß eSmit meinen Entwürfen vorüber und daß mein Herz endlichgebrochen sei, nachdem cS so lange die Hoffnung festgehalten. Sag' ihm, der Schmuck sei sein Eigenihum und zu seinemeigenen Vortbcil solle er ihn verwenden. Er ist ein ärmlicherErsatz für die schöne Grafschaft Orford, die er im Kampffür die Sache der Unglücklichen verloren, welche ihn leistet."

Königliche Frau," crwiederte der Jüngling,seid ver-sichert, mein Vater würde lieber seinen Lebensunterhalt alsSchwarzreiter verdienen, denn Euch in Eurem Unglück zurLast fallen."

Er hat doch nie meinen Befehlen den Gehorsam ver-weigert," sagte Margarethe,und daS ist der letzte, den ichihm auferlegc. Wenn er zu reich ist oder zu stolz, um vonseiner Königin eine Wohlthat anzunehmen, so wird er armeLancastrier genug finden, die weniger Mittel oder wenigerBedenklichkeiten haben."

Ich habe Euch noch einen Umstand mitzuthellcn," sagteArthur und erzählte die Geschichte AlbertS von Geiersteinund seine Verkleidung als Carmelitcrmönch.

Bist du so tböricht," antwortete die Königin,zu glau-ben, daß dieser Mann bei seinen ehrgeizige» Planen undschnellen Reisen von einer übernatürlichen Macht unterstütztwird?"

Nein, gnädige Frau aber man flüstert sich zu, derGraf Albert rvn Geicrstein oder der schwarze Priester vonder St Paulskirche sei eines der Häupter der geheimen Ge-sellschaften in Deutschland, welche von Fürsten gefürchtetwerden, wenn i'vnen dieselben gleich verhaßt sind. Denn ei»Anna v. Gelerstcin >u. ^ 14