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den Flegel eines Bauern zerbrochen sehen; sein wohlgeübtesHeer, das man für das schönste in der Welt hielt, sticht wieSpreu vor dem Winde, und was man bei ihm erbeutet, wirdvon abtrünnigen, deutschen Miethlingen und rohen Alpen-schäfern getheilt. — Was hast du noch von diesem seltsamenEreigniß erfahren?"
„Wenig, gnädige Frau, was Ihr nicht gehört habt. DaSSchlimmste, was dazukommt, ist, daß die Schlacht mit schmäh-licher Feigkeit geschlagen wurde und völlig verloren ging,während alle Aussicht vorhanden war, sie zu gewinnen; —das Beste, daß die burgundische Armee eher zerstreut, alsvernichtet, daß der Herzog selbst entronnen ist und seineMacht in Oberburgund wieder sammelt."
„Um eine neue Niederlage zu erleiden oder sich in einenlangwierigen und zweifelhaften Kampf einzulassen, der seinemRufe so nachlheilig ist, als die Niederlage selbst. Wo istdein Vater?"
„Bei dem Herzog, gnädige Frau, wie ich erfahren habe,"erwieterts Arthur.
„Begieb dich eilig zu ihm und sag', ich mache es ihmzur Pflicht, für seine eigene Sicherheit zu sorgen und nichtmehr an meine Angelegenheiten zu denken. Dieser letzteSchlag hat mir den Todesstoß gegeben — ich bin ohne Ver-bündete, ohne Freund, ohne Geld."-
„Nicht also, gnädige Frau," versetzte Arthur. „EineLaune des Glücks hat Euer Gnaden dieses unschätzbare Ueber-bleibsel von Eurem Eigenlhum zurückgebracht." — Hierbeizog er das kostbare Halsband hervor und erzählte, wie eswieder aufgefunden worden war.
„Ich bin erfreut über den Zufall, der mir diese Dia-manten wieder verschafft," sagte die Königin, „damit ich