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18 (1851) Anna von Geierstein
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Als Carmeliter!" rief Arthur und ein plötzliches Lichtging ihm auf;und ich konnte so blind sein, seine Diensteder Königin zu empfehlen! Ich erinnere mich wohl, daß ersein Gesicht tief in seine Kaputze versteckt hielt und ichDummkopf, so plump in die Falle zu gehen! Indessen istes vielleicht besser, daß die Unterhandlungen unterbrochenwurden; denn wenn Alles glücklich durchgeführt worden wäre,so fürchte ich, hätte doch Alles durch Liese erstaunliche Nie-derlage vereitelt werden müssen."

So weit war ihre Unterredung vorangeschritten, als Mor-daunt erschien und Arthur aufforderte, in das Gemach seinerköniglichen Gebieterin zu kommen. In diesem fröhlichenPalast bildete ein düsteres Zimmer, von dessen Fenstern auSman einen Theil der Trümmer des römischen Gebäudes sehenund sonst nichts erschauen konnte, als gebrochene Mauernund wankende Säulen, den Aufenthalt, welchen sich Marga-rethe gewählt. Sie empfing Arthur mit einer Güte, die umso rührender wurde, als sie aus einem so stolzen und hoch-müthigen Geist entsproß, aus einem Herzen, das so viel Un-glück ertragen hatte und dasselbe lebhaft empfand.

Ach, armer Arthur!" sagte sie,dein Leben fängt ge-rade an, wie das deines Vaters zu endigen droht, mit ver-geblichen Anstrengungen, um ein sinkendes Fahrzeug zu retten.Durch das gewaltige Leck stürzt das Wasser schneller herein,als daß menschliche Kraft es ausladen oder erleichtern könnte.Alles alles geht verkehrt, womit unsere unglückliche Sachein Verbindung tritt. Stärke wird Schwäche, Klugheit Unsinnund der Muth Feigheit. Der Herzog von Burgund, der bis-her in allen seinen kühnen Unternehmungen glücklich gewesen,hat kaum einen Augenblick sich mit dem Gedanken getragen,Lancaster Hilfe zu bringen, da muß er sein Schwert durch