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18 (1851) Anna von Geierstein
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Ja, ja! jetzt verstehst du mich. Nun, er behauptete,Karl würde nicht wagen, ihn für seinen Antheil an der Hin-richtung Hagenbacbs zu strafen. Und wirklich ist ihm auchnichts geschehen, obgleich Oheim Albert auf dem burgundischenLandtage saß und mitstimmte und sie alle aufstiftete, so guter konnte, dem Herzog das Geld zu verweigern, was er vonihnen begehrte. Als aber der Schweizerkrieg ausgebrochenwar, merkte Oheim Albert, daß ihm sein Stand als Geist-licher nicht länger Schutz gewähre, und daß der Herzog dieAbsicht habe, ihn anzuklagen, als wäre er mit seinem Bruderund seinen Landsleuten im Einverständniß gewesen. So er-schien er plötzlich in Ferrand's Lager zu Neufchatel und sandteBotschaft an Karl, worin er diesem den Lehenseid aufkün-Ligte und ihm die Fehde ansagte."

Seltsame Geschichte! Was für ein thätiger und gewand-ter Mann!" rief der junge Engländer.

O, du kannst die ganze Welt durchsuchen ohne einenMann zu finden, wie Oheim Albert. Dann weiß er Alles;und er hat dem Herzog Ferrand gesagt, daß du hier wärestund sich erboten, bestimmtere Nachricht zu bringen. Ob ergleich das Lager der Schweizer nur fünf oder sechs Tage vorder Schlacht verließ und die Entfernung zwischen Arles undNeufchatel volle achtzig Stunden beträgt, trafen wir ihn dochschon auf dem Rückweg, als der Herzog Ferrand und ich, derich ihm den Weg zeigte, hierhereilten, nachdem wir uns vonder Schlacht weg auf den Weg gemacht."

Ihr habt ihn getroffen!" sagte ArthurWen?Den schwarzen Priester von der St. Paulskirche?"

Ei freilich," versetzte Sigmund;aber er war als Car-melitermönch gekleidet."