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18 (1851) Anna von Geierstein
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solche Siege und solche großen Neichthümer werden unserealten Sitten verändern und der Ackersmann werde seineArbeit verlassen um Soldat zu werden. Er spricht viel davon;aber warum Geld, gutes Essen und Wein und schone Kleiderso viel Unheil anrichlen sollten, das will mir nicht in de»Kopf und vielen Köpfen, die besser sind als der meine,will es auch nicht einleuchten. Deine Gesundheit, FreundArthur! Das ist ein feines Getränk."

Und was veranlaßt dich und deinem General, den Prin-zen Ferrand, nach Air zu kommen?" fragte der junge Eng-länder.

Meiner Treu! du bist selber die Ursache unserer Reise."

Ich?" rief Arthur.Warum, wie kann das sein?"

Warum? Man sagt, du und die Königin Margarethedringet i» den alten geigenden König Renö, Laß er sein Landan Karl von Burgund abtrete und sich von Ferrand bei sei-nen Ansprüchen auf Lothringen lossage. Und der Herzog vonLothringen hat einen Mann abgeschickt du kennst ihnnicht, wohl aber einige aus seiner Familie und er weiß mehrvon dir als du von ihm um eine Speiche in Euer Radzu stecken und zu verhindern, daß Ihr die Grafschaft Provencean Karl'n bringet, oder daß Ihr Ferrand in seinen ange-borenen Rechten auf Lothringen störet und ihm etwas in denWeg leget."

Bei meinem Worte, Sigmund, ich kann dich nichtfassen," sagte Arthur.

Nun," versetzte der Schweizer. Mir ist ein hartes LooSgefallen. Unser ganzes Haus sagt, ich könne nichts begreifenund jetzt wird es nächstens heißen, Niemand könne mich ver-stehen.Nun, um es deutsch zu sagen, ich rede von meinem