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18 (1851) Anna von Geierstein
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Hm, auf die Hand! Nun, es mag gelte» bei einerKönigin von etlichen fünfzig Jahren und darüber, wäre abereine armselige Huldigung für eine Maienkönigin."

Hier brachte Arthur den Jüngling wieder auf die Schlachtzurück und erfuhr, daß das Gemetzel im Heere des Herzogswährend der Flucht viel geringer gewesen war als währenddes Treffens.

Viele retteten sich zu Pferde," sagte Sigmund;undunsere deutschen Reiter warfen sich auf die Beute, statt dasWild zu verfolgen. Und übrigens hielt, die Wahrheit zusagen, Karls Lager uns selbst auch von der Verfolgung ab.Wären wir aber eine halbe Meile weiter gegangen und hättenwir unsere Freunde an den Bäumen hängen gesehen, sowürde gewiß kein Eidgenosse von der Jagd zurückgebliebensein, so lang ihn die Füße zur Verfolgung hätten tragenkönnen."

Und was ist aus dem Herzog geworden?"

Karl hat sich nach Burgund zurückgezogen, wie ein Eber,der die Spitze eines Spießes gefühlt hat, und ist mehr-thend als verletzt. Aber sie sagen, er sei traurig und schweig-sam. Andere berichten, er habe seine zerstreute Armee ge-sammelt und ungeheuere Streiikräfte noch dazu, und seineUnterthanen habe er gezwungen, ihm Geld zu geben, so Laßwir einen zweiten Angriff erwarten dürfen. Aber das ganzeSchweizerland wird nach einem solchen Siege zu uns stehen."

Und mein Vater ist bei ihm?" fragte Arthur.

Freilich, und er hat in reckt frommer Weise versucht,einen Frieden mit meinem Vater einzuleiten. Aber es willdamit nicht recht gehen. Karl ist so erboßt als je; und unsereLandsleute sind ganz stolz auf ihre» Sieg und haben einRecht dazu. Indessen predigt mein Vater immer und immer