Druckschrift 
18 (1851) Anna von Geierstein
Entstehung
Seite
199
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Kaum waren sie vorbei, als Sigmund bemerkte,unddas ist ein König und eins Königin! Pest! Der Königsieht fast aus wie der alte Giacomo, der Geiger, der unsgewöhnlich etwas auf seiner Fiedel vorkratzt, wenn er aufseinen Fahrten nach Geierstein kommt. Aber die Königin isteine stattliche Frau. Die erste Kuh von der Heerde, welchedie Sträußer und Kränze trägt und die anderen auf die Alpe»führt, hat keinen stolzeren Gang. Und wie gewandt du zuihr getreten bist und mit ihr gesprochen hast! Ich hätte daSnicht mit so viel Anstand thun können aber du hast wohldas Geschäft eines Hvfmanns gelernt?

Laß das für jetzt, guter Sigmund," antwortete Arthur,und erzähle mir noch mehr von der Schlacht."

Bei der heiligen Maria, ich muß zuerst etwas zu essenund zu trinken haben," sagte Sigmund;wenn dein Einstußin diesem schönen Hause so weit geht, d.ch du mir etwas ver-schaffen kannst."

Ohne Zweifel, Sigmund," antwortete Arthur; unddurch MorLaunt's Vermittelung verschaffte er dem jungenBiedermann in einem entfernteren Zimmer eine Mahlzeit undWein. Der Schweizer that beiden große Ehre an; er schmatztemit den Lippen, da er die köstlichen Weine versuchte, an dieer, seines Vaters strengen Vorschriften zum Trotz, sich ordent-lich zu gewöhnen angefangen hatte. Als er sich mit einerFlasche Ovte-i-öüv, mit Backwerk und seinem Freund Arthurallein fand, war es leicht, ihn zu Fortsetzung seines Sieges-berichtes zu bringen.

Gut, wo bin ich geblieben vH, da wo wir in ihrFußvolk einbrachen gut sie sammelten sich nicht wiederund geriethen bei jedem Schritt in größere Unordnung.Wir hätten die Hälfte von ihnen nicdermachen könne», wenn