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bleiben, war Arthur nicht weniq überrascht, Sigmund Bieder-mann zu erkennen, der ihn eine Weile betroffen anstarrte,dann wie ein Hund, der plötzlich seinen Liebling wieder steht,mit einem Freudenschrei auf de» jungen Engländer zustürzteund ihm sagte, wie glücklich er sei, il», zu treffen und wie erihm noch Wichtiges zu sagen habe. Es war für Siegmundnie etwas Leichtes, seine Begriffe zu ordnen, und jetzt warensie durch die triumphirende Freude völlig in Verwirrung ge-rakhen, welche ihm der neuerliche Sieg seiner Landsleute überden Herzog von Burgund einflößte. Mit Verwunderung hörteArthur auf seine unordentliche und ungeschmückte, aber wahr-heitsgetreue Erzählung.
„Seht Ihr, König Arthur, der Herzog war mit seinergewalligen Armee bis nach Gransvn gekommen, welches naheam Ende des großen Neufchateler-Sees liegt. ES lagen fünfoder sechshundert Eidgenossen darin und hielten es, bis es anMundvorrath fehlte; dann, wißt Ihr, waren sie gezwungen,es zu übergeben. Aber obgleich der Hunger schwer zu ertra-gen ist, hätten sie doch besser gethan, ihn noch einen oderzwei Tage länger auszubaltcn, den» der Schlächter Karl ließsie alle an Bäumen um den Platz her aufhängen. Und Ihrwißt, nach einer solchen Behandlung gab eS für sie nichtsmehr zu schlucken. Mittlerweile war auf unsere» BergenAlles in Bewegung und jeder Mann, der eine Lanze oder einSchwert besaß, richtete es her. Wir vereinigten uns zu Neuf-chatel und einige deutsche stießen mit dem edeln Herzog vonLothringen zu uns. Ach, König Arthur, daS ist ein Anfüh-rer! — wir alle halten ihn für den zweiten nach Rudolphvon Donnerhügel — Ihr habt ihn erst kürzlich gesehen —der war's, der in das Zimmer hereinkam — und Ihr habtihn zuvor schon gesehen — es war der blaue Ritter vonAnna v, Geiersteln ur. 13