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18 (1851) Anna von Geierstein
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schmückt hatte;glaubt Jbr nicht, daß der Löwe tüchtig ge-jagt wurde, da er solche Trophäen, wie diese, hinter sich ließ?"

Margarethe blickte mit starre» Augen und verwirrtenGedanke» auf ein Zeichen, welches die Niederlage des Her-zogs und das Erlöschen ihrer letzten Hoffnungen bestätigte.Ihr Vater dagegen war gerührt über den Heldenmut!! desjungen Kriegers, eine Eigenschaft, welche, wie er fürchtete, inseiner Familie verloren gegangen war, außer bei seiner Toch-ter Margarethe. Er bewunderte den Jüngling, der sich umdes Ruhmes willen der Gefahr aussetzte, fast eben so sehr,als die Dichter, welche den Krieger unsterblich machen; erdrückte seinen Enkel an die Brust, fvrd rte ihn auf,seinSchwertt umzugürten in Kraft" und versicherte ilm, wennGeld seinen Angelegenheiten dienlich sein könnte, so hätte er,König Nene, über zehntausend Kronen zu verfügen und einTheil davon oder das Ganze stände zu Ferrauds Befehl.Damit-bewieß er, was man ihm nachsagte, nämlich, daß seinKopf unvermögend wäre, zwei Vorstellungen auf einmal zufassen.

Wir kehren zu Arthur zurück, der mit Mordaunt, demSekretär der Königin von England, durch den Eintritt desGrafen von Daudemvnt nicht wenig überrascht worden war.Dieser hatte sich als den Herzog von Lothringen in dem Vor-zimmer angekündigt, wo sie eine Art Wache hielten und ihmwar ein großer, starker Schweizer mit einer mächtigen Helle-barde auf der Schulter gefolgt. Als sich der Prinz nannte,hielt es Arthur nicht für ziemlich, sich seinem Eintrittzu seinem Großvater und seiner Tante zu widersetzen, be-sonders, da ihm einleuchtete, daß er hierdurch einen Streithcrbeiführen würde. In den, großen, verdutzten Hellebar-dier, der verständig genug war, im Vorzimmer zurück zu