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Obschon sie ihn erst vor ein paar Tagen und auf eineso unfreundliche Art verlassen hatte, war Ren« koch so ver-gnügt über die Nachricht von ihrer wahrscheinlichen und nahebevorstehenden Rückkehr, als der zärtlichste Vater bei derAussicht auf Wiedervereinigung mit dem gehorsamsten Kindehätte sein können, das er Jahre lang nickt gesehen. Deralte König erwartete den Tag ihrer Ankunft mit der Unge-duld eines Knaben. Noch immer befand er sich in seltsamerUnwissenheit über die Verschiedenheit ihres Geschmacks vondem seinen und nur mit Mühe konnte man ihn von demPlan abbringen, ihr im Aufzug des alten Palemon„des Stolzes und Fürsten der Hirten,"an der Spitze eines Zugs arkadischer Nymphen und Schäferentgegenzugehen. Dabei wollte er zu den Chortänzen undGesängen jede Pfeife, jede Handtrommel im Lande in Be-wegung setzen. Aber selbst der alte Haushofmeister gab seineMißbilligung über Liese Art von .joxeuso «nie«« (fröhlichemEinzug) zu erkennen. So ließ sich Neu« am Ende überreden,die Königin sei zu sehr mit den religiösen Eindrücken be-schäftigt, denen sie in letzter Zeit ausgesetzt gewesen, als daßsie durch Betrachtung oder Anhörung weltlicher Gegenständeangenehm berührt werden könnte. Der König gab diesenGründen nach, obgleich er nicht mit ihnen einverstanden warund so entging Margarethe einem widerlichen Empfang, dersie vielleicht in ihrer Ungeduld auf den Berg Saiute Viktoireund in die schwarze Höhle von Lou Garagonle zurückgetriebenhätte.
Während ihrer Abwesenheit brachte der Hof von Pro-vence seine Tage in Spielen und Belustigungen aller Arthin; Turniere in den Schranken mit stumpfen Sperren, Rin-gelrennen, Hasen- und Falkenjagd, an denen die Jugend