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blos einen Theil von dem Unglück deines Vaterlandes zu tra-gen, sondern auch deine eigene Bürde von Kümmerniß? Sieist jetzt nicht die minder schwere, aber die Zukunft wird dirzeigen, wie ungereimt sie ist. Margarethe von Anjou hätte frü-her deine Neigung unterstützen können, welches auch der Ge-genstand derselben gewesen wäre; aber heutzutage vermag sieblos zum Unglück ihrer Freunde beizutragen, nichts zu ihremWohlergehen. Aber das Zaubermädchen, Arthur, ist sie schön— ist sie verständig und tugendbaft — ist sie von edler Ge-burt und liebt sie dich?" Sie überflog mit einem Adler-blick sein Gesicht und fuhr fort, „du würdest auf alle dieseFragen mit Ja antworten, wenn die Bescheidenheit dir solches«erstattete. Liebe sie also wieder, mein wackerer Junge, denndie Liebe ist die Mutter edler Handlungen. Geh, mein jun-ger Freund — hochgeboren und treu, tapfer und tugendhaft,verliebt und jung, wie weit kannst du es nicht bringen? DasRitterthum des - lten Eu opa lebt nur noch in Herzen wiedas deine. Geh' und laß das Lob einer Königin dich mitLiebe für Ehre und kühne Thaten entflammen. In drei Ta-gen sehen wir uns in Air wieder."
Arthur nahm tief gerührt über die Herablassung der Kö-nigin anfs Neue Abschied von ihr.
Er ging wieder den Berg hinab, aber mit viel wenigerEile als er beim Hinaufsteigen angewendet. Unten fand erseinen provencalischen Stallmeister, der in großer Ueberraschungzurückgeblieben war, als er die Verwirrung bemerkte, in wel-cher sein Herr Las Wirthshaus fast unmittelbar wieder ver-lassen hatte, nachdem er es ohne scheinbare Eile oder Erre-gung betreten.
Arthur erklärte seine schnelle Rückkehr dadurch, daß ervorgab, er habe seinen Beutel in dem Kloster vergessen gehabt;